INTERKULTURELLE KOMPETENZEN IN DER JUGENDARBEIT

Kulturelle Vielfalt, Mehrsprachigkeit und Globalisierung sind heute zentrale Merkmale unserer Gesellschaft. Der Zugang der Bevölkerung dazu ist vielschichtig. Der Bogen spannt sich dabei von proaktivem Interesse über Zurückhaltung und Angst bis zu strikter Ablehnung.

In den letzten Jahren ist auch in vielen Jugendzentren der Anteil Jugendlicher mit Migrationsgeschichte gestiegen. Jugendzentren, vor allem im städtischen Bereich, sind Brennpunkte des Zusammenlebens verschiedener Nationen geworden.

Grundsätzlich kann gesagt werden: Jugendliche aus verschiedenen Kulturen verbindet mehr als sie trennt. Nämlich ihre Lebenswelt als Jugendliche! Unterschiede gilt es als Zukunftspotential zu entdecken. 


PÄDAGOGISCHE PRINZIPIEN

  • Ressourcenorientierung statt Defizitorientierung
  • Partizipation, Selbstverantwortung und Selbstbestimmung
  • Peer-Education
  • Pädagogik der Anerkennung/Wertschätzung
  • Pädagogik des Vorbildes
  • Lernen durch Begegnung
  • Verständnis durch Wissen
  • Ernst nehmen von negativen Erfahrungen

 
PÄDAGOGISCHER NUTZEN

  • Positiver Diskurs und Bewusstseinsbildung
  • Breiteres und reflektierteres Heimatbewusstsein
  • Positiv-kritische Auseinandersetzung mit dem "Anderssein"
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Abbau von Vorurteilen
  • Einüben von Toleranz, Respekt
Letzte Änderung am Fri, 03.03.2017 um 08:39 Uhr