Dialog im JUZ - Begegnung schafft Verstehen!

Quelle: ©niroworld - stock.adobe.com: viele Buttons aus unterschiedlichen Ländern

Kulturelle Vielfalt aber auch unsere regionalen Wurzeln stehen heute im Zentrum der Diskussion.
Jugendliche sollen diese Vielfalt als Chance erkennen. Um das Kennenlernen und Verständnis füreinander zu erleichtern, hat das JugendReferat des Landes OÖ. die Aktion Dialog im JUZ ins Leben gerufen.


Denn nicht nur das Zusammenleben in der Europäischen Union, die Migrationsbewegung zwischen Ost und West, die Flüchtlingswelle, die Situation der Asylsuchenden und die Integration dieser Menschen in unseren Gemeinden und Städten sind in aller Munde, es soll auch der respektvolle Umgang miteinander
hervorgehoben werden.

Dialog im JUZ ist ein Projekt, bei der Jugendliche mit Menschen mit originellen und spannenden Lebensgeschichten ins Gespräch kommen und bestimmt viel Interessantes und Neues erfahren.

Das JugendReferat stellt dafür gerne die erforderlichen Unterlagen zur Verfügung:

 

 

Ein Bericht vom Jugendzentrum Perg:

Das Jugendzentrum lud Menschen mit originellen, interessanten oder spannenden (Lebens)Geschichten aus der Region und aus aller Welt für ein Gespräch ins Jugendzentrum ein. Die Gäste erzählten dort im kleinen Kreis aus ihrem Leben.

"In Perg standen der Bürgermeister, eine Psychologin, Ali Baba der Erdenbürger, ein EU-Freiwilliger aus Armenien und ein Asylwerber für ein Gespräch zur Wahl", berichtet Mag.a Karin Strauß-Peham, Leiterin des JUZ.

Zum Beispiel wurde der Bürgermeister über seine Arbeitszeit gefragt; die Psychologin wurde über ihre Verschwiegenheitspflicht „abgeklopft“.
Ali Baba stach mit seiner Lebensgeschichte heraus. Beim Asylwerber interessierte die Fluchtgeschichte ganz besonders und der EU-Freiwillige wurde über seine Motive befragt, ein Jahr im Ausland in einer gemeinnützigen Einrichtung wie dem Jugendzentrum Perg zu verbringen.

Das Projekt war sehr gelungen und alle Beteiligten konnten Einblicke in Lebensgeschichten von Personen gewinnen, denen sie normalerweise in ihrem normalen Alltag nicht so leicht begegnen.

20 Jugendliche nutzten die Möglichkeit für ein jeweils 20-minütiges zwangloses Gespräch in einer entspannten und lässigen Atmosphäre.

Letzte Änderung am Tue, 30.05.2017 um 09:55 Uhr